Naturkosmetik – Vegane Kosmetik

30.06.2019 | Naturkosmetik, Persönliches, Vegane Kosmetik

Für Naturkosmetik interessiere ich mich schon sehr lange.

Ich habe selbst eine lange (Leidens-)Geschichte als Allergikerin und Neurodermitis-Patientin hinter mir. Ich kann also ein (oder mehrere) Liedchen davon singen, was Hautpflege so alles tun oder nicht tun kann. Ich habe auch an meiner eigenen Haut erlebt, dass weniger häufig mehr ist. Es ist mir sehr wichtig, dies zu erwähnen. Gerade in Zeiten, in denen jeder Trend aufgegriffen wird (z. B. das sog. Layering, bei dem in vielen Schritten viele verschiedene Produkte verwendet werden), müssen wir uns öfter fragen: Wem nützt es? Und wenn die Antwort dann lautet “Hauptsächlich dem Hersteller” läuft etwas falsch.

Irgendwann habe ich aufgehört, den Empfehlungen der Ärzte zu folgen und einfach selber rumprobiert. Mich mit Inhaltsstoffen beschäftigt und festgestellt, dass das Thema sehr komplex und individuell ist. Dann kam die vegane Kosmetik des Weges und hat alles noch ein bisschen komplizierter gemacht… Inzwischen versuche ich – wie ihr wisst – Schnittmengen zu finden – was gar nicht immer einfach ist.

2015 habe ich mich zusätzlich zur “Naturkosmetik-Beraterin” ausbilden lassen und mich daher mit dem Thema noch einmal sehr intensiv beschäftigt.

In den letzten Jahren hat sich auf dem Kosmetikmarkt viel bewegt.

Es schießen kleine Manufakturen wie Pilze aus dem Boden, man kommt mit Probieren gar nicht mehr hinterher, so viel tolles Neues gibt es auf dem Markt. Aber auch die Branchenriesen haben teilweise ordentlich nachgelegt bzw. nachgebessert.

Was soll ich sagen: Es ist immer noch viel Luft nach oben. Nach wie vor gibt es (aus meiner Sicht) nicht genügend Produkte – vor allem im dekorativen Bereich! – die sowohl den Kriterien der Naturkosmetik entsprechen (also z. B. frei von Mikroplastik, EDTA u.ä. und tierversuchsfrei sind) UND vegan sind (also keine tierischen Inhaltsstoffe enthalten). Schön wäre es darüber hinaus, wenn der Hersteller fair einkauft, regional produziert, vernünftige Löhne zahlt… ähäm, man darf ja mal träumen, oder?!  Ach so, halbwegs bezahlbar müssen die Produkte dann auch noch sein. Ach herrjeh!

Meine Ansichten haben sich im Grundsatz also nicht geändert und sind unter “Philosophie” nachzulesen. Nur ist mir noch einmal bewusst geworden, wie komplex das Thema ist und wie groß der Beratungsbedarf.

Wenn ihr Gedanken zum Thema habt, meldet euch jederzeit!

Liebe Grüße, 

Martina

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