What a Peeling!

Peeling kennt ja jeder: Man nimmt irgendwas Krümeliges und vermischt es mit was halbwegs Flüssigem – schabt angenehm auf der Haut und man fühlt sicher hinterher wie frisch geputzt. Im Urlaub ist die Kombi Meerwasser und Sandstrand ganz klasse – allerdings wird man da auch häufig unfreiwillig paniert durch ein unglückliches Zusammenspiel von Sonnencreme und Wind.

Klar, mechanische Peelings gibt’s auch fertig aus der Tube, von so ziemlich jedem Kosmetikhersteller. Fragt sich in dem Fall nur: Woraus sind die Krümel, auch Putzkörperchen genannt? Im günstigsten Fall handelt es sich um natürliche Inhaltsstoffe wie gemahlene Aprikosen- oder Olivenkerne, Mandelkleie o. ä. Wenn ihr Pech habt, ist es Mikroplastik. Das bezeichnet der BUND in einer sehr lesenswerten Info-Broschüre passenderweise als „ökologisches Desaster“.  Dort könnt ihr auch nachlesen, wie ihr Mikroplastik erkennen und meiden könnt. Gilt natürlich nicht nur für Peelings, sondern für alle möglichen Pflegeprodukte. Ihr wollt wissen, ob eure dabei sind? Einfach hier klicken. Aber sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!

In der Februar-Ausgabe der Schrot & Korn ist ebenfalls ein schöner Artikel zum Thema. Hier wird auch darauf hingewiesen, dass Mikroplastik in zertifizierter Naturkosmetik nicht vorkommt, in dem Fall muss man also keine Listen studieren.

Meine ganz private DIY-Peeling-Variante ist übrigens sehr simpel: Bodylotion bzw. Gesichtscreme und Zucker – viel Spaß damit!

Zucker fürs Peeling